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Hessen Corona: Zentralrat der Muslime fordert Hilfen für Moscheen

Der Halbmond auf dem Minarett der Abubakr Moschee in Frankfurt hebt sich vor der Sonne ab. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild/Symbolbild

(Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild/Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Seit Beginn der Corona-Krise sind bei hessischen Moscheen Spenden und weitere Einnahmen weggefallen. Der Zentralrat der Muslime in Hessen fordert daher staatliche Hilfen. Gesellschaftlich und sozial aktive Institutionen wie Moscheen würden in der Not allein gelassen, sagte der Vorsitzende Said Barkan der Deutschen Presse-Agentur. "Durch die Schließung der Moscheen sind fast alle Einnahmen weggebrochen." Sie finanzierten sich unter anderem durch Spendensammlungen zu den Freitagsgebeten - besonders im Ramadan.

Dennoch unterstützt er die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie. "Der Schutz von Menschenleben hat für uns natürlich Priorität", sagte Barkan. "Solange die Notwendigkeit besteht und es noch verhältnismäßig ist, werden wir dies so weiter handhaben."

Am 24. April startet der muslimische Fastenmonat Ramadan. Bis zum 23. Mai dürfen gläubige Muslime dann von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang unter anderem keine Nahrung und Wasser zu sich nehmen. Der Fastenmonat wird traditionell mit gemeinsamen Gebeten in der Moschee und allabendlichem Fastenbrechen, dem sogenannten Iftar, mit Freunden und Familie begleitet.

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