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Hessen Einbruch in älteste Kirche Frankfurts: Täter muss in Haft

Die Justinuskirche in Frankfurt-Höchst. Foto: picture alliance/Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Wegen eines Einbruchs in die älteste Kirche Frankfurts muss ein 31 Jahre alter Mann für 17 Monate in Haft. Das Amtsgericht Frankfurt verhängte in dem am Dienstag bekanntgewordenen Urteil die Strafe ohne Bewährung. Der Mann war im November 2019 nachts in die Justinuskirche in Frankfurt-Höchst eingedrungen, nahm ein Spendengefäß mit 85 Euro an sich und versteckte sich danach auf dem Hochaltar der Kirche. Nachbarn bemerkten die aufgebrochene Kirchentür und alarmierten die Polizei, die den Einbrecher festnahm. An der denkmalgeschützten Türe entstand ein Schaden von rund 7500 Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (Az.: 3450 Js 245405/20).

Vor Gericht hatte der Angeklagte die Tat gestanden und sie mit seiner Alkohol- und Drogensucht erklärt. Nach der Festnahme wurden rund 1,3 Promille Alkohol bei ihm festgestellt. Nachteilig wirkte sich die Tatsache aus, dass er bereits knapp 15 Jahre wegen ähnlicher Taten in Gefängnissen verbringen musste. Darüber hinaus verdienten laut Urteil besonders Kirchen einen besonderen Schutz vor derartigen Straftaten. Die Justinuskirche stammt in ihren ältesten Teilen aus der Zeit um 830.

© dpa-infocom, dpa:210928-99-400423/2

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