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Hessen Etwas weniger Hessen bekommen Hilfe zur Pflege

Eine alte Frau hält sich am Griff ihres Bettes. Foto: Jana Bauch/Archiv

(Foto: Jana Bauch/dpa)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Rund 28 000 Hessen haben 2018 Hilfe zur Pflege bekommen und damit vier Prozent weniger als im Vorjahr. Das berichtete das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Mittwoch. Frauen sind demnach häufiger auf die Sozialleistung angewiesen als Männer. Die Hilfe zur Pflege wird Bedürftigen gewährt, die wegen Krankheit oder Behinderung bei den gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen ihres Alltags auf fremde Hilfe angewiesen sind - und weder sie noch beispielsweise Angehörige die Pflegekosten tragen können.

Eine mögliche Erklärung für den etwas kleiner gewordenen Kreis der Empfänger könnte sein, dass andere Träger Pflegekosten übernommen haben, wie das Amt weiter mitteilte.

Rund zwei Drittel der Leistungsbezieher waren Frauen. Diese waren mit durchschnittlich 80,7 Jahren wesentlich älter als die männlichen Empfänger mit 72,0 Jahren. Die meisten Betroffenen nahmen die Hilfe zur Pflege in Einrichtungen in Anspruch. 94 Prozent der Leistungen wurden für die stationäre Pflege aufgewendet.

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