Regionalnachrichten

Hessen Festnahme im Fall des vermissten 79-jährigen Geschäftsmanns

Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am Gürtel. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

(Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild)

Hammersbach/Maintal/Frankfurt (dpa/lhe) - Nach dem Verschwinden eines 79-jährigen Mannes aus Frankfurt geht die Staatsanwaltschaft von einem Gewaltverbrechen aus. Die Polizei habe am Mittwoch einen 57 Jahre alten Verdächtigen aus Büdingen (Wetteraukreis) vorläufig festgenommen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hanau, Oberstaatsanwalt Dominik Mies, am Donnerstag. Der Gesuchte sei "vermutlich nicht mehr am Leben". Der Festgenommene stehe unter dringendem Verdacht, für den Tod des als vermögend geltenden Mannes verantwortlich zu sein.

Den Ermittlern zufolge gibt es bislang keine Hinweise auf den Verbleib des Geschäftsmannes. Laut Staatsanwaltschaft hatte der Mann sich am 21. Januar von seiner Frau verabschiedet, um in seine Werkstatt nach Hammersbach im Main-Kinzig-Kreis zu fahren. Nach bisherigen Ermittlungen kam der Mann an seinem Ziel an. Das Auto des Mannes war einen Tag später in einem Industriegebiet in der Nähe des Bahnhofes von Maintal-Bischofsheim gefunden worden. Wenige Hundert Meter weiter wurde zudem sein Handy entdeckt. Die darauf entdeckten Blutspuren gehören neuen Erkenntnissen zufolge zum Vermissten.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem Streit zwischen dem Verdächtigen und dem Vermissten aus. Demzufolge soll es bereits in der Vergangenheit zu Unstimmigkeiten wegen offener Geldforderungen gekommen sein. Die Polizei habe auf einem Gelände des Vermissten in Hammersbach mehrere Gebäude durchsucht. Der 57-Jährige habe Teile des Areals gemietet.

© dpa-infocom, dpa:210225-99-591602/2

Regionales