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Hessen Feuerwehr-Gewerkschaft fordert strenge Strafverfolgung

Löschschaum liegt auf dem Boden am Rande einer Hochhaussiedlung. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Dietzenbach/Solingen (dpa/lhe) - Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft hat angesichts der Übergriffe auf Helfer in Dietzenbach eine strenge Strafverfolgung gefordert. "Es schreckt keinen Straftäter ab, wenn sein Verhalten von überlasteten Gerichten anschließend als Bagatellfall abgehandelt wird", erklärte der Sprecher Tobias Thiele am Freitag in Solingen. So etwas werde von den Rettungskräften mit Unverständnis zur Kenntnis genommen und führe zu einer enormen Dunkelziffer, da viele Kollegen respektlose Handlungen im Einsatz aus Frustration nicht mehr meldeten.

Die Gewerkschaft verurteile die Übergriffe in Dietzenbach auf das Schärfste, erklärte Thiele. "Solch ein Verhalten ist absolut nicht zu tolerieren, wir erwarten von der Justiz, diese gewalttätigen Personen mit der vollen Härte unserer Gesetze zu bestrafen." Nicht ein höherer Strafenkatalog sei das Ziel, sondern die geradlinige Strafverfolgung.

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