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Hessen Frankfurt will Kampf gegen Rassismus verstärken

Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) beantwortet Fragen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Nach dem rassistischen Anschlag in der Nachbarstadt Hanau will Frankfurt die Aktivitäten gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus verstärken. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) kündigte am Freitag eine dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe an. Sie soll die Aktivitäten der Stadt bündeln und zusammen mit nicht-städtischen Akteuren Vorschläge für weitere Maßnahmen machen. Über 170 Nationen leben in der Stadt.

"Wir tun viel - brauchen aber auch an vielen Stellen die Unterstützung durch Bundes- und Landesregierung", sagte Feldmann. Wünschenswert sei etwa ein Demokratiefördergesetz. "Wir können nach den schrecklichen Ereignissen in Hanau nicht zur Tagesordnung übergehen", sagte Feldmann. "Es reicht nicht, solidarisch zu sein, wir müssen erkennbar gemeinsam handeln." Frankfurt habe in den vergangenen Jahren etliche Programme und Initiativen gestartet und unterstützt und sei "eine internationale und interreligiöse Stadt".

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