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Hessen Frankfurt zeigt Clara Schumann als "moderne Frau"

Besucher stehen in der Ausstellung

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Clara Schumann (1819–1896) gilt als die bedeutendste Pianistin des 19. Jahrhunderts. Sie war auch Komponistin, Unternehmerin, Musikpädagogin - und Mutter von acht Kindern. Zum 200. Geburtstag der Ehefrau von Robert Schumann beleuchtet eine Ausstellung in Frankfurt (16. April bis 26. Januar 2020) die letzten 18 Jahre im bewegten Leben der Künstlerin. Sie war nach dem frühen Tod ihres Ehemanns im Alter von 59 Jahren von Düsseldorf an den Main gezogen, wo sie an das neugegründete Hoch'sche Konservatorium berufen wurde.

Unter dem Titel "Clara Schumann. Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts" richtet im Institut für Stadtgeschichte die Schau ihren Fokus auf die Lebensleistung der Pianistin, die mit großer Disziplin und Energie Familie und Beruf meisterte. In Frankfurt unterrichtete sie fast 70 Schüler aus der ganzen Welt. Sie prägte maßgeblich das kulturelle Leben in der Handelsstadt, die damals einen großen Aufschwung erlebte. Ihr Haus im Westend war ein wichtiger Treffpunkt für das Bürgertum und den Adel.

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