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Hessen Frankfurter Ordnungsamt registriert Verstöße bei Shisha-Bars

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Bei den neuen Regelungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise hat das Frankfurter Ordnungsamt vor allem an Kiosken und in Shisha-Bars Verstöße festgestellt. An Kiosken hätten sich bis zu 40 Personen versammelt, die den Sicherheitsabstand nicht eingehalten hätten, erklärte Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU) am Mittwoch. Zudem hätten einzelne Shisha-Bars trotz des Verbots Gäste bewirtet. "Dass an Kiosken das Abstandsgebot nicht eingehalten wird, kann man vielleicht noch Unachtsamkeit und mangelnder Rücksichtnahme zuschreiben. Dass aber Shisha-Bars heimlich geöffnet sind, ist inakzeptabel", sagte Frank.

Im Großen und Ganzen akzeptiere die Bevölkerung offensichtlich aber die präventiven Schutzmaßnahmen. "Die Situation der anfänglichen Menschenansammlungen in Sportparks und auf Spielplätzen hat sich mittlerweile entspannt", so der Dezernent. Am Wochenende seien jedoch sehr viele Menschen am Mainufer und in Parks unterwegs gewesen, ohne die Mindestabstände einzuhalten. Dieses Verhalten sei nicht vereinbar mit den intensiven Bemühungen, die Infektionskette zu unterbinden. Laut dem Leiter der Stadtpolizei, Matthias Heinrich, mussten zudem Feiern nach geschriebenen Abi-Prüfungen aufgelöst werden.

Innerhalb einer Woche hatten Beamte den Angaben zufolge 5000 Gewerbebetriebe, 2000 Gaststätten, 500 Grünlagen und 90 Shisha-Bars kontrolliert.

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