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Hessen Gastgebende Kirchen ziehen positive Kirchentags-Bilanz

Ein Kreuz steht vor dem Schlussgottesdienst des 3. Ökumenischen Kirchentags (ÖKT) neben dessen Logo. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/aktuell

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/aktuell)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die gastgebenden Kirchen haben trotz der coronabedingten Einschränkungen eine positive Bilanz des am Sonntag zu Ende gegangenen 3. Ökumenischen Kirchentags in Frankfurt gezogen. Der Limburger Bischof Georg Bätzing, der auch der Vorsitzende der Katholischen Bischofskonferenz ist, sah die Kirchen enger zusammengerückt. "Das, was immer noch trennt, werden wir offen benennen und ehrlich bearbeiten. Aber das, was uns verbindet, ist weitaus stärker." Mit seinen digitalen Angeboten zu aktuellen Fragen habe der Kirchentag eine enorme Reichweite entwickelt, sagte Bätzing am Sonntag.

"Der Kirchentag hat die digitalen Chancen genutzt, kontroverse Themen angepackt und hat vor allem die Ökumene weiter gestärkt", sagte Volker Jung, Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Auch wenn viele die persönliche Begegnung eines normalen Kirchentages vermisst hätten, sei es gut gewesen, trotz aller Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie am Ökumenischen Kirchentag festgehalten zu haben.

Der 3. Ökumenische Kirchentag fand überwiegend digital und dezentral statt. Lediglich in den Gottesdiensten war unter Beachtung der Coronaregeln auch Begegnung mit anderen Gläubigen möglich.

© dpa-infocom, dpa:210516-99-618500/2

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