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Hessen Goldverkauf: Verteidigung will im Betrugsprozess plädieren

Ein Referendar sitzt im Landgericht vor einem Textband

(Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild)

Darmstadt (dpa/lhe) - Im Prozess um den insolventen Goldhändler PIM wird an diesem Dienstag (9.00 Uhr) vor dem Landgericht Darmstadt das Plädoyer der Verteidigung erwartet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 51-jährigen ehemaligen Geschäftsführer des Unternehmens aus dem südhessischen Heusenstamm schweren Betrug und Geldwäsche vor. In ihrem Plädoyer forderte sie eine Gesamtfreiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren. Der Prozess läuft seit zwei Jahren.

Die PIM Gold GmbH soll von 2016 bis September 2019 mit Kunden Lieferverträge einschließlich Bonusversprechen über Gold abgeschlossen, diese dann aber nicht erfüllt haben. Zinsen sollen nach einer Art Schneeballsystem mit dem Geld neu angeworbener Kunden ausgezahlt worden sein. Der Ex-Geschäftsführer sitzt seit mehr als drei Jahren in Untersuchungshaft.

Quelle: dpa

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