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Hessen Hessen arbeitet an Netzwerk zur Müllvermeidung

Priska Hinz (Die Grünen) spricht. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessen arbeitet an dem Aufbau eines landesweiten Netzwerks zur Müllvermeidung. Mit Hilfe des Projekts "ReUse" sollen Reparaturzentren, Secondhand-Läden und Upcycler zusammengebracht werden, um etwa alte Elektrogegenstände oder Kleidung vor der Tonne zu bewahren. Das teilte das Umweltministerium in Wiesbaden mit. "Mit dem Projekt ReUse soll ein landesweites Netzwerk aktiver Wiederverwender aufgebaut werden, indem sich diese austauschen und unterstützen können", hatte Umweltministerin Priska Hinz (Grünen) bereits vergangenen Herbst angekündigt.

Mit "ReUse" wolle man für seine Bürger und Bürgerinnen Alternativen zum Wegwerfen gestalten, sagte Imke Eichelberg, Leiterin des Projekts. "Mit ReUse soll es einfacher werden, gebrauchte Gegenstände aus Secondhand-Läden und kleinen Werkstätten zu beziehen, statt alles neu zu kaufen." Alte Gegenstände sollen dort einen neuen Besitzer finden oder in ihre Bestandteile zerlegt und weiterverwertet werden.

In den nächsten Monaten wolle man daher alle interessierten Verbraucher und Anbieter in Hessen mit Hilfe von Workshops, Fachforen und Betriebsbesuchen zusammenbringen, erläuterte Julia Stoye, Sprecherin des Umweltministeriums. "Ab Februar 2022 sind die Akteure dann eingeladen, sich verbindlich am Aufbau von Netzwerkstrukturen zu beteiligen."

© dpa-infocom, dpa:210624-99-121492/2

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