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Hessen Hessen will Plätze besser vor Fahrzeugattacken schützen

Peter Beuth (CDU) sitzt auf seinem Platz im Plenarsaal. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Das Land Hessen will den Schutz vor Amok- und Terrorattacken mit Fahrzeugen an öffentlichen Plätze vorantreiben. Deswegen hat das Innenministerium ein Sonderförderprogramm aufgelegt. Wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heißt, sollen Kommunen dabei unterstützt werden, den Schutz vor solchen Angriffen auszubauen. In den zurückliegenden Jahren hätten Täter europaweit Fahrzeuge als Waffen gegen Menschen eingesetzt. "Wir wollen deshalb unsere öffentlichen Plätze besser vor solchen Angriffen schützen, wird Innenminister Peter Beuth (CDU) in der Mitteilung zitiert.

Insgesamt umfasst das "Sonderförderprogramm Zufahrtssperren gegen Fahrzeugattacken im öffentlichen Raum" 500 000 Euro. Das Geld stehe im laufenden Jahr sowie 2022 für solche Vorhaben in Kommunen bereit. "Wir werden unsere Städte nicht zu Festungen ausbauen. Vielmehr wollen wir mit klugen Konzepten unsere Innenstädte sicherer machen", heißt es von Beuth. Neben mobilen Fahrzeugsperren und Pollern könnten auch "Sitzgelegenheiten oder Kunstwerke schützend vor Fahrzeugattacken wirken und gezielt dafür konzipiert werden".

Als erste Kommunen, die dabei vom Land finanziell unterstützt werden, werden Bad Arolsen, Diemelstadt und Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg) sowie die Gemeinde Breuna im Kreis Kassel genannt. Die Initiative der Kommunen namens "Sicherheit bei Veranstaltungen" sieht nach Angaben des Ministeriums etwa die Anschaffung von Systemen vor, die bei Bedarf die Durchfahrt von Straßen sperren können. Die nordhessischen Kommunen erhalten dafür 100 000 Euro vom Land.

© dpa-infocom, dpa:210413-99-187999/2

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