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Hessen Hessische Buchhändler bieten Alternativen zum Ladengeschäft

(Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Angesichts der Coronakrise setzen viele Buchhändler in Hessen auf andere Vertriebswege. Zwar müssen die Läden geschlossen bleiben, aber die Kunden können ihre Bücher weiterhin telefonisch oder online bestellen und bekommen sie dann beispielsweise mit dem Fahrrad oder per Post geliefert. "Tatsächlich ist es so, dass die Kunden unser Angebot dankenswerterweise sehr gut annehmen", sagte Mitarbeiter Johannes Fischer von der Autorenbuchhandlung Marx & Co im Frankfurter Westend. Natürlich werde weniger verkauft, als zu normalen Zeiten, "aber wir haben keinen wahnsinnigen Einbruch - glücklicherweise".

"Wir habe nur einen Bruchteil der Bestellungen, aber einen enormen Mehraufwand", sagte Jutta Leimbert von der Buchhandlung Vaternahm in Wiesbaden. Telefonische Beratungen seien oftmals schwieriger und langwieriger. Und im Gegensatz zu Restaurants sei in den Buchläden keine Abholung möglich. "Aber ich will bestimmt nicht meckern, ich freue mich, dass uns die Kunden so treu sind." Seit etwa drei Wochen sind die Buchhandlungen in Hessen wegen der Corona-Pandemie dicht.

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