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Hessen Hessische Weihnachtshäuser sollen wieder strahlen

(Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild)

Ahnatal/Marburg (dpa/lhe) - Winkende Weihnachtsmänner, leuchtende Engel und blinkende Rentiere - trotz steigender Energiepreise sollen viele hessische Wohnhäuser und Gärten wieder aufwendig geschmückt und beleuchtet werden. Sascha Bärwald und Dominik Pieczko etwa möchten ihr Haus in Ahnatal bei Kassel erneut erstrahlen lassen. "Wir wollen den Menschen in harten Zeiten damit eine Freude machen. Außerdem dient die Weihnachtsbeleuchtung einem guten Zweck", sagte Bärwald. Die dabei gesammelten Spenden kämen einem lokalen Tierhilfe-Verein zugute.

Bärwald und Pieczko planen sogar, ihr Haus mit noch mehr LED-Lichtern zu schmücken als im Vorjahr. Damals sorgten 70.000 Lichter für weihnachtliche Stimmung. Die Energiekosten dafür kalkuliert Bärwald mit etwa 140 bis 150 Euro. In diesem Jahr sollen es voraussichtlich 80.000 bis 90.000 Lichter werden. Um die Mehrkosten zu kompensieren, soll die Beleuchtung laut Bärwald nachts vielleicht für einige Stunden ausgeschaltet werden.

Auch Bernd Dziehel will sein Haus im Marburger Stadtteil Waldtal in diesem Jahr wieder weihnachtlich beleuchten. Das tut der Marburger schließlich bereits seit den 1970er Jahren. "Wir werden auf alle Fälle wieder die Beleuchtung machen. Es kommt wie es kommt, ich kann es nicht ändern", sagte Dziehel. Hauptsächlich verwendet der Hausbesitzer nach eigenen Angaben LED-Lichter, die Kosten einsparen sollen. Dziehel rechnet mit einem Mehrkostenaufwand von 100 Euro. Er könne sich vorstellen, weniger Beleuchtung anzubringen. "Wir werden die Entwicklungen abwarten, aber ganz ohne geht nicht."

Quelle: dpa

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