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Hessen Hilfen der WIBank für Firmen wegen Ukraine-Krieg in Aussicht

Tarek Al-Wazir (Bündnis90/Die Grünen), Wirtschaftsminister von Hessen.

(Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild)

Offenbach (dpa/lhe) - Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir stellt Unterstützung für Hessens Unternehmen wegen der wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges in Aussicht. "Die aktuellen Krisen - die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine - haben massive Auswirkungen auf Lieferketten, Energie- und Rohstoffpreise sowie wirtschaftliche Stabilität", sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch anlässlich der Vorstellung WIBank-Bilanz. Mit der WIBank sehe man sich gewappnet für die Bewältigung der Ukraine-Krise. Man prüfe gemeinsam mit der Förderbank, "wie wir entsprechende Hilfen für Unternehmen auf den Weg bringen können".

Im zweiten Corona-Jahr steigerte das Förderinstitut des Landes Hessen sein Neugeschäft gegenüber dem Vorjahr leicht um rund 200 Millionen Euro auf 3,4 Milliarden Euro. Dazu trugen vor allem gestiegene Bewilligungen im Mietwohnungs- und Städtebau, erhöhte Infrastrukturfinanzierungen und eine höhere Breitbandförderung bei. "Die Ereignisse der letzten Monate und Wochen machen deutlich, wie wichtig es ist, schnell und adäquat auf neue Entwicklungen und Rahmenbedingungen reagieren zu können", sagte Gottfried Milde, Sprecher der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WIBank).

Mit seinen Angeboten unterstütze das Institut Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen dabei, große Transformationsthemen wie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit aktiv voranzutreiben. Den Angaben zufolge sank der Bedarf an coronabedingter Förderung im vergangenen Jahr, während die Nachfrage nach regulärer Wirtschaftsförderung deutlich stieg. In den beiden vergangenen Jahren unterstützte die WIBank die Wirtschaft in Hessen mit Corona-Hilfen von insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro. Das gesamte Fördervolumen blieb 2021 mit 23,5 Milliarden Euro nahezu konstant (Vorjahr 23,6 Mrd.).

Quelle: dpa

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