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Hessen Justizministerin: Künftig gilt Vier-Augen-Prinzip

Eva Kühne-Hörmann (CDU), Justizministerin von Hessen, sitzt im Gerichtssaal. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Als Reaktion auf den Korruptionsverdacht gegen einen hohen Justizbeamten gilt künftig bei allen hessischen Staatsanwaltschaften bei der Vergabe von Gutachten das Vier-Augen-Prinzip. Das kündigte Justizminister Eva Kühne-Hörmann (CDU) am Donnerstag im Rechtsausschuss des Landtags in Wiesbaden an. Dies sei bislang nicht einheitlich geregelt gewesen. Bei der Generalstaatsanwaltschaft, wo der Beschuldigte arbeitete, habe es kein Vier-Augen-Prinzip gegeben, sagte Kühne-Hörmann.

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