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Hessen Kassel prüft Einrichtung von Waffenverbotszone

Ein Schild weist auf ein Verbot von Waffen und gefährlichen Gegenständen hin.

(Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Für mehr Sicherheit der Bevölkerung erwägt Kassel die Einrichtung einer Waffenverbotszone. Es gebe bereits konkrete Prüfungen für das Vorhaben, teilte das Innenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden mit. Ein Sprecher der nordhessischen Stadt bestätigte die Überlegungen. Für das Vorhaben stehe Kassel im Austausch mit Vertretern der Landespolizei. Ein abschließendes Ergebnis liege aber noch nicht vor.

In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden war Anfang 2019 die erste Waffenverbotszone in Hessen geschaffen worden. Bis Ende vergangenen Jahres konnten in Wiesbaden laut Innenministerium 172 verbotene Waffen sichergestellt werden. Darunter waren 137 Messer.

Wegen der Corona-Pandemie sei der Großteil dieser Sicherstellungen in Wiesbaden in das Jahr 2019 gefallen. In den beiden Folgejahren habe es gerade während der Lockdown-Zeiten weniger Menschen auf den Straßen und damit auch weniger Kontrollen durch Landes- und Stadtpolizei gegeben. Deshalb seien auch weniger Waffen sichergestellt worden.

Quelle: dpa

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