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Hessen Kasseler Herkules bleibt bis 2026 Baustelle

Der Herkules in Kassel (Hessen).

(Foto: picture alliance / Uwe Zucchi/dp)

Kassel (dpa/lhe) - Der Kasseler Herkules bleibt noch jahrelang eine Baustelle. Wie die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) am Freitag bestätigte, werden die Sanierungsarbeiten an dem mehr als 300 Jahre alten Monument im Unesco-Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe voraussichtlich noch bis 2026 andauern. "Die lange Bauzeit ist den extremen Witterungsbedingungen und der exponierten Lage des Bauwerks geschuldet", erklärte Pressesprecherin Natascha Callebaut.

Mögliche Ausführungszeiten beschränkten sich im Mittel auf die Monate Mitte April bis Mitte Oktober. "Auch verlängern immer wieder neu festzustellende Schädigungen im Zuge der Ausführung am Objekt die geplanten Fristen", erläuterte Callebaut. Zuvor hatte die "Hessische Niedersächsische Allgemeine" (HNA) berichtet.

Die umfangreichen Arbeiten an dem Bauwerk laufen seit 2006. Sie sollten ursprünglich Ende dieses Jahres weitgehend abgeschlossen werden. Die Arbeiten sind Teil eines 200 Millionen-Euro-Programms für Sanierungen in Kassels Bergpark. Das Geld floss unter anderem auch in die kürzlich beendete Instandsetzung der Löwenburg. Für die Sanierung des Herkules stellt das Land Hessen 41 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Herkules wurde am 30. November 1717 auf seinen Sockel gehoben. Die 8,30 Meter hohe Kupferstatue steht auf der Spitze einer Pyramide, die sich auf einem achteckigen Gebäude, dem Oktogon, befindet. Das nordhessische Wahrzeichen thront in 530 Metern auf dem Gipfel des Bergparks über Kassel.

Quelle: dpa

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