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Hessen Konten von Tierschutz-Stiftung leergeräumt: Prozessbeginn

Eine goldfarbene Justitia-Figur. Foto: Britta Pedersen/ZB/dpa/Symbolbild

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Weil er als Nachlassverwalter die Konten einer Tierschutz-Stiftung leergeräumt haben soll, steht ab heute ein Rechtsanwalt und Notar in Frankfurt vor Gericht. Die Anklage legt dem 73-Jährigen vor dem Landgericht Untreue mit einem Gesamtvolumen von rund 1,8 Millionen Euro zur Last (Az.: 7310 Js 227833/18).

Als Testamentsvollstrecker eines wohlhabenden Schweizer Ehepaares soll der Angeklagte eine Stiftung 2003 eröffnet haben. Den weitaus größten Teil des Stiftungsvermögens habe er aber für sich verwendet und lediglich rund 54 000 Euro an einen Tierschutzverein weitergeleitet. Mittäter war laut Anklage ein zwischenzeitlich verstorbener Steuerberater. Die Wirtschaftsstrafkammer hat vier Verhandlungstage bis Mitte Februar terminiert.

© dpa-infocom, dpa:210119-99-88869/2

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