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Hessen Krankenhäuser bekommen 4,3 Milliarden Euro: Pflege im Blick

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Gang einer Station. Foto: Marijan Murat/dpa/Archiv

(Foto: Marijan Murat/dpa/Archiv)

Gießen (dpa/lhe) - Den Krankenhäusern in Hessen steht in diesem Jahr ein Budget von insgesamt 4,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Hinzu komme Geld für die Pflegepersonalkosten, wie das Regierungspräsidium Gießen (RP) am Donnerstag mitteilte. "Zukünftig werden diejenigen Krankenhäuser finanziell deutlich bessergestellt, die den Patientinnen und Patienten eine gute pflegerische Versorgung bieten", erklärte Regierungspräsident Christoph Ullrich (CDU).

Bisher erhielten der Behörde zufolge alle Krankenhäuser für vergleichbare Leistungen dieselbe Fallpauschale, mit der alle Personal- und Sachkosten abgegolten waren. Nun seien die Pflegepersonalkosten daraus ausgegliedert worden. Seit diesem Jahr erhalten die Krankenhäuser ein separates Entgelt für die Pflegeleistungen pro Tag, wie das RP weiter mitteilte. Dafür vereinbaren die Kliniken und Krankenkassen ein individuelles Pflegebudget. "Wer viel für eine gute Pflege ausgibt, soll hierfür auch eine entsprechende Vergütung erhalten", sagte der zuständige Dezernent Benjamin Schwarz.

Das Budget für die Krankenhäuser ergibt sich aus dem sogenannten Landesbasisfallwert. Dieser wird jährlich neu ausgehandelt und ist eine wichtige Größe für die Finanzierung der Krankenhäuser. Er dient als Abrechnungsgrundlage für die Kliniken. Das Regierungspräsidium ist die zuständige Genehmigungsbehörde.

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