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Hessen Land erleichtert gemeinsame kommunal-private Holzvermarktung

Fichtenholzstämme. Foto: Swen Pförtner/Archivbild

(Foto: Swen Pförtner/dpa)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Kommunale und private Waldbesitzer in Hessen können künftig bei der Holzvermarktung leichter kooperieren. Im Landtag in Wiesbaden wurde am Mittwoch ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Unter anderem gilt für neu gegründete Holzvermarktungsorganisationen Tariftreue. "Es ist eine Frage des politischen Anstandes und sozialpolitisch geboten, auch in diesem Wirtschaftsbereich von Beginn an angemessene Löhne und Gehälter zu garantieren", erklärte der Grünen-Abgeordnete Frank Diefenbach.

Der Landesbetrieb Hessenforst zieht sich künftig aus der Holzvermarktung in Kommunal- und Privatwäldern zurück, die größer als 100 Hektar sind, um eine mögliche Verzerrung des Wettbewerbs zu verhindern. Hintergrund ist eine Forderung des Bundeskartellamtes. Gemeinden mit Waldeigentum über 100 Hektar, die derzeit ihr Holz noch unter Mitwirkung von Hessenforst vermarkten, werden dies nach früheren Angaben von Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) voraussichtlich ab 2021 in eigener Regie tun.

Gesetzentwurf von CDU und Grünen zum Holzverkauf

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