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Hessen Land verteilt weitere Schutzausrüstung an Krankenhäuser

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessen verteilt seit dieser Woche zusätzliche Corona-Schutzausrüstung an Gesundheitseinrichtungen. Wie das Sozialministerium am Montag in Wiesbaden mitteilte, sollen mehr als 17 Millionen Masken und rund fünf Millionen Schutzhandschuhe an Krankenhäuser, Altenpflegeheime, den Rettungsdienst sowie Einrichtungen der Jugend-, Drogen- und Wohnsitzlosenhilfe gehen.

"Zusätzlich errichten wir eine Notfallreserve bei den örtlichen Gesundheitsämtern", erklärte das Ministerium. Die Ämter würden mit einem vollen Sortiment an Schutzanzügen, -brillen, -handschuhen und Masken ausgestattet, damit sie bei Notfällen schnell reagieren könnten.

Bereits am 19. Oktober seien die Krankenhäuser angewiesen worden, insgesamt 607 Intensivbetten und 1226 Normalbetten für die Versorgung von Covid-19-Patienten bereitzuhalten, wie das Ministerium erläuterte. Weitere Maßnahmen, wie etwa die Verfügbarmachung zusätzlicher Kapazitäten in den Krankenhäusern, würden derzeit vorbereitet.

"Auch wenn die Situation weiterhin sehr ernst ist, besteht in der jetzigen Situation kein Grund, sich um die stationäre Versorgung zu sorgen", teilte Sozialminister Kai Klose (Grüne) mit. Hessen sei noch besser aufgestellt als im Frühjahr. Inzwischen verfüge das Land unter anderem über eingespielte Strukturen der Zusammenarbeit bei den Krankenhäusern und eine leistungsfähige Logistik für die Versorgung mit Schutzausrüstung.

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