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Hessen Lorz verteidigt Digitalisierungskonzept für Schulen

Alexander Lorz (CDU), Kultusminister von Hessen. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat die Digitalisierungsstrategie für Hessens Schulen gegen die Kritik der Opposition im Landtag verteidigt. Hessen sei beim Ausbau von leistungsstarken Breitbandanbindungen auf einem guten Weg, sagte der Minister am Donnerstag im Wiesbadener Landtag. Bei der Versorgung mit schnellem Internet liege Hessen unter den Flächenländern auf Rang vier. Unter den 25 am besten versorgten Landkreisen in Deutschland seien neun aus Hessen.

Rund 90 Prozent der Schulen im Land seien bereits an das Gigabit-Netz angeschlossen, projektiert oder befänden sich im laufenden Aufbau. Der Kultusminister bekräftigte das Ziel des Landes, bis zum Jahr 2022 möglichst alle Schulen in Hessen an das Highspeed-Netz anzubinden.

Die Landtagsopposition warf Schwarz-Grün dagegen vor, der angekündigte Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie von entsprechenden Bildungs- und Lernkonzepte gehe viel zu langsam voran. Es fehle etwa an einer ausreichenden Breitbandversorgung, zudem mangele es an der Ausstattung mit Computern und passenden Fortbildungen für die Lehrer.

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