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Hessen Mann legt sich auf Hauptstraße und beleidigt Polizisten

Ein Justizbeamter steht in einem Gerichtssaal. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Er legte sich betrunken mitten im Berufsverkehr auf eine viel befahrene Straße in Frankfurt und beleidigte Polizisten: Ein 23 Jahre alter Mann ist deshalb am Dienstag vom Amtsgericht Frankfurt zu einer Geldstrafe von 6500 Euro (130 Tagessätze) verurteilt worden. Das Gericht ging von zahlreichen Delikten aus, darunter Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Widerstand sowie Beleidigung und versuchte Körperverletzung (Az.: 6171 Js 233025/20). Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Nach einem Streit mit seiner Lebensgefährtin hatte der Angeklagte im Mai 2020 eine Flasche Wodka getrunken und sich auf dem Bürgersteig zunächst mit einem Bekannten geprügelt. Als die Polizei kam, rannte der betrunkene Mann auf die Fahrbahn, warf sich zu Boden und stieß mit seinem Kopf gegen den Asphalt. Die Beamten mussten zunächst den Verkehr regeln. Nach seiner Festnahme stieß der 23-Jährige massive Beleidigungen aus, hustete und spuckte die Beamten unter Verweis auf die Corona-Pandemie an und zeigte den Hitlergruß. In einer Klinik wurde er schließlich ausgenüchtert.

Vor Gericht sprach er von einem "Filmriss", wollte die Vorwürfe aber gleichwohl nicht in Abrede stellen. Er entschuldigte sich bei allen Beamten, die als Zeugen auftraten und bezeichnete den Vorfall als "einmalige Sache". Gericht und Staatsanwaltschaft hielten in Anbetracht dessen eine Geldstrafe für ausreichend.

© dpa-infocom, dpa:210928-99-400425/2

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