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Hessen Mehr Jugendliche mit Alkoholvergiftung in Krankenhäusern

Ein Mädchen trinkt in ihrem Zimmer eine Flasche Wodka.

(Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Im vergangenen Jahr sind 735 Kinder und Jugendliche aus Hessen mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Das sind rund sieben Prozent mehr als im Jahr 2020, wie die DAK-Gesundheit in Frankfurt nach einer Auswertung aktueller Daten des Statistischen Landesamtes mitteilte.

Demnach ist vor allem bei Mädchen eine Zunahme der Einweisungen zu beobachten. In der Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen kamen rund zwölf Prozent mehr Mädchen wegen eines Alkoholmissbrauchs in eine Klinik (Jungen minus 6 Prozent). In der Altersgruppe 15 bis 19 Jahre waren es rund 13 Prozent mehr (Jungen plus 4 Prozent).

Insgesamt blieb die Zahl der betroffenen 10- bis 19-Jährigen den Angaben zufolge allerdings auch im zweiten Pandemie-Jahr auf einem geringeren Niveau als 2019: Im Vor-Corona-Jahr wurden 1249 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung in den Krankenhäusern behandelt.

Registriert wurden in der Statistik Patienten im Alter zwischen 10 und 20 Jahren, die in Hessen wohnen und vollstationär aufgenommen wurden.

Quelle: dpa

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