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Hessen Minister stellt geplante Unterstützung für Kinder vor

Kai Klose (Grüne), Sozialminister des Landes Hessen. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

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Offenbach (dpa/lhe) - Home-Schooling, Kontaktbeschränkung und geschlossene Sportvereine - das war für die Kinder und Jugendlichen auch in Hessen lange Alltag während der verschiedenen Corona-Lockdowns. Die Landesregierung will die Folgen mildern. Am heutigen Mittwoch stellt Sozialminister Kai Klose (Grüne) im Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Offenbach ein Maßnahmenpapier zur Unterstützung von Kinder und Jugendlichen vor (9.00 Uhr). Dabei soll es einen Ausblick auf geplante Aktionen und Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit geben.

Im Landtag hatte die Opposition zuletzt mit Blick auf große psychische Belastungen in der Corona-Pandemie eine bessere ärztliche Versorgung gefordert. Auch Beratungsstellen bräuchten mehr Budget, da Kinder während der Pandemie stärker der Gefahr ausgesetzt seien, Opfer häuslicher Gewalt zu werden. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hatte zudem gewarnt, es gebe "psychiatrische Erkrankungen in einem Ausmaß, wie wir es noch nie erlebt haben". Das Ministerium verwies auf eine erhöhte Förderung für Familienzentren sowie Angebote zu Austausch, Information und Weiterbildung für Fachkräfte, die auf den Weg gebracht worden seien.

© dpa-infocom, dpa:210629-99-192806/2

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