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Hessen Minister stellt neue Bedarfsprognose für Wohnungen vor

Tarek Al-Wazir, der Wirtschaftsminister von Hessen. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

(Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild)

In Hessen fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. Das Land will unter anderem mit dem Projekt "Großer Frankfurter Bogen" gegensteuern. Am Montag stellt Minister Al-Wazir den aktuellen Stand und eine neue Studie vor.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Wie entwickelt sich Hessens Wohnungsmarkt in den kommenden Jahren? Zu dieser Frage stellt Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am heutigen Montag (11.00 Uhr) in Wiesbaden eine neue Wohnungsbedarfsprognose vor. Experten des Instituts für Wohnen haben sich dafür mit möglichen Entwicklungen in Landkreisen und kreisfreien Städte bis zum Jahr 2040 beschäftigt.

Al-Wazir will außerdem über den aktuellen Stand beim Wohnungs- und Städtebauprogramm "Großer Frankfurter Bogen" informieren. Dazu sollen auch Vertreter von vier Kommunen sprechen: Der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne), Bürgermeisterin Claudia Lange (parteilose) aus Erzhausen, der Karbener Bürgermeister Guido Rahn (CDU) und der Fachbereichsleiter Planen, Bauen und Umwelt Martin Bieberle aus Hanau.

Mit dem Förderprogramm "Großer Frankfurter Bogen" soll der Wohnungsbau im Rhein-Main-Gebiet angekurbelt und ein Anreiz für Kommunen geschaffen werden, mehr Baugebiete auszuweisen. Die Wohnungen sollen im Umkreis von Bahnstationen entstehen, von denen aus der Frankfurter Hauptbahnhof binnen einer halben Stunde zu erreichen ist. Al-Wazir sieht nach früheren Angaben ein Potenzial von bis zu 200 000 Wohnungen mit guter ÖPNV-Anbindung. Der Bogen reicht von Hochheim bis Langenselbold, Friedberg bis Egelsbach, Groß-Karben bis Groß-Gerau sowie von Rüsselsheim bis Hanau.

Mit einer Landesförderung für 15 Sozialwohnungen in Maintal-Dörnigheim war die Wohnungsbauinitiative Ende März dieses Jahres in der Praxis gestartet.

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