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Hessen Ministerin: EU-Agrarpolitik an Umweltschutz ausrichten

Priska Hinz (Grüne), Umweltministerin in Hessen, steht auf einer Bauerndemo vor einem Plakat. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) fordert einen klaren und ausreichenden Finanzrahmen der EU für die Zukunft der Landwirtschaft. Gerade die Landwirtschaft sei vom Klimawandel stark betroffen und müsse gleichzeitig ihre Produktion neu auszurichten, erklärte Hinz vor der Sondersitzung der Umwelt- und Agrarminister am Donnerstag. Als Vorsitzende der Konferenz mache sie sich zudem für deutlich größere Anstrengungen für den Umwelt- und Klimaschutz stark. Dazu müsse aber auch ausreichend Geld bereitgestellt werden.

Ziel in Hessen sei eine Landwirtschaft, die Böden, das Klima und die Gewässer schone und die Artenvielfalt erhalte, betonte die Ministerin. Gleichzeitig solle auch für kleine familiengeführte Betriebe die langfristige Perspektive gestärkt werden. Die europäische Agrarpolitik spiele dabei eine entscheidende Rolle, denn sie könne mit gezielter Förderung eine zukunftsfähige Entwicklung der Landwirtschaft zu mehr Ökolandbau, Tierwohl und Klimaschutz begleiten.

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