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Hessen Ministerium: Digitalisierungsschub an Hochschulen

Ein Pfeil zeigt in einem Hörsaals an der Hochschule Fulda die Laufrichtung für Studierende an. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Die hessischen Hochschulen haben die Umstellung auf den Online-Betrieb aus Sicht des Wissenschaftsministeriums insgesamt gut gemeistert. Nur wenige Lehrveranstaltungen seien ausgefallen, Prüfungen hätten stattgefunden und das Studium gehe weiter - "aber natürlich anders als sonst. Und da geht viel verloren", erklärte das Ministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Wissenschaft braucht Diskurs; Forschen und Lernen brauchen Austausch." Zum Studium gehöre der Blick über den Tellerrand, der mit dem Leben in einer Hochschulstadt verbunden sei. "Und das alles fehlt."

Dem digitalen Fortschritt an den Hochschulen habe die Pandemie einen Schub versetzt, doch finde dieser auch ohne Corona statt, so das Ministerium. Digitale Formate ermöglichten es, auf die Bedürfnisse von Studierenden mit unterschiedlichen Bildungsbiografien, Lebenssituationen und Herausforderungen besser zu antworten, und auch für die Barrierefreiheit brächten sie zusätzliche Möglichkeiten. Als Beispiele verwies das Ministerium auf jederzeit zugängliche Vorlesungen via Video und dazugehörige elektronische Formate des Austauschs wie Videokonferenzen und Chatrooms sowie interaktive Lernformate. Solche Formate leisteten damit einen wertvollen Beitrag auch zur weiteren Öffnung und damit Demokratisierung der Hochschulen, erklärte das Ministerium.

© dpa-infocom, dpa:210506-99-485822/2

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