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Hessen Ministerium warnt vor Auswirkungen von Hitze

Die Sonne strahlt durch die roten Blätter eines Rot-Ahorns. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Angesichts andauernder Hitze warnt die Landesregierung vor extremer Belastung. "Vor allem Kinder, gesundheitlich geschwächte und ältere Menschen sind in praller Sonne und bei hoher Hitze gefährdet", mahnte das Sozialministerium am Freitag in Wiesbaden. Am Montag würden den vierten Tag in Folge Temperaturen über 32 Grad erwartet - damit sei die Hitzewarnstufe 2 des hessischen Warnsystems erreicht. Auch an den folgenden Tagen soll es voraussichtlich sehr heiß bleiben.

"Halten Sie sich in kühlen Räumen auf, vermeiden Sie körperliche Aktivitäten, halten Sie die Fenster tagsüber geschlossen und öffnen Sie sie nachts und am frühen Morgen zum Lüften", riet Staatssekretärin Anne Janz (Grüne). Die Wohnung könne durch geschlossene Rollläden und Markisen kühl gehalten werden, eine kühle Dusche oder ein kühles Bad könne zusätzliche Abkühlung verschaffen - ebenso wie kalte Packungen oder Wickel, feuchte Handtücher oder Schwämme sowie Fußbäder. Janz riet zu leichten Speisen und ausreichendem Trinken.

Das Hitzewarnsystem besteht den Angaben zufolge aus zwei Warnstufen. Stufe 1 warnt vor einer starken Wärmebelastung und wird bei einer gefühlten Temperatur von mehr als 32 Grad erreicht. Eine extreme Wärmebelastung (Warnstufe 2) liegt vor, wenn die gefühlte Temperatur 38 Grad übersteigt oder Warnstufe 1 an vier aufeinander folgenden Tagen andauert.

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