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Hessen Netz öffentlicher Ladesäulen für E-Autos wird dichter

Ein Ladestecker steckt in einer Ladesäule für Elektroautos. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Fahrer von Elektrofahrzeugen haben in Hessen immer mehr Möglichkeiten zum Nachladen. Landesweit gab es nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) im Mai 1866 öffentlich zugängliche Ladesäulen für Elektroautos. Ein Jahr zuvor waren es noch 1470. Im bundesweiten Vergleich liegt Hessen gemessen an den absoluten Zahlen damit auf Rang fünf.

Bayern hat mit 6353 Ladepunkten weiterhin die Nase vorn. Auf Platz 2 rangiert dem BDEW zufolge Baden-Württemberg mit 4950 Ladepunkten. Es folgen Nordrhein-Westfalen (4476) und Niedersachsen (2501). Deutschlandweit können demnach Fahrer von E-Autos an 27 730 öffentlich zugänglichen Ladepunkten Strom zapfen. Das seien über 10 000 Ladestellen mehr als im Mai vergangenen Jahres.

Ein dichtes Ladenetz gilt als eine zentrale Herausforderung für einen Durchbruch für E-Autos auf dem Massenmarkt. Die große Koalition will deshalb mit dem Konjunkturpaket auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur vorantreiben. Zusätzlich sollen 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau des Ladenetzes, die Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität und die Batteriezellfertigung fließen. An den Stromtankstellen soll es ein einheitliches Bezahlsystem geben.

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