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Hessen Neues Gerät soll Ultrafeinstaub in der Luft messen

Ein Passagierflugzeug zieht Kondensstreifen hinter sich her. Foto: Robert Michael/Archivbild

(Foto: Robert Michael/zb/dpa)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Stadt Frankfurt will wissen, ob der Flugverkehr die Konzentration ultrafeiner Partikel in der Luft erhöht. Die Stadt hat daher ein zweites Messgerät angeschafft, wie das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) am Montag mitteilte. Die neue Messstelle liegt an einem Friedhof im Stadtteil Oberrad, das andere Gerät ist seit Oktober 2018 in Sachsenhausen in Betrieb.

Partikel im Größenbereich unter 100 Nanometer werden als "ultrafein" bezeichnet. Ultrafeinstaub steht im Verdacht, schädlich für die Gesundheit zu sein. Ein Bericht über die Untersuchungsergebnisse soll laut dem HLNUG Ende August 2019 erscheinen.

Das HLNUG untersucht auch an fünf weiteren Standorten in Frankfurt die Gefahr der ultrafeinen Partikel. Nach Angaben des HLNUG entsteht durch den Betrieb des Flughafens vor allem dann eine erhöhte Konzentrationen, wenn der Wind aus Richtung Flughafen weht und die Partikel entsprechend weit gestreut werden.

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