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Hessen Polizei ermittelt nach Schulausflug mit Notarzteinsatz

Ein Notarzteinsatzfahrzeug, aufgenommen mit Zoomeffekt. Foto: Stephan Jansen/Archivbild

(Foto: Stephan Jansen/dpa)

Grünberg/Gießen (dpa/lhe) - Eine Busfahrt in Hessen, bei der mehrere Schüler Kreislaufprobleme bekommen haben, gibt weiterhin Rätsel auf. Neue Erkenntnisse zu dem Fall gebe es noch nicht, teilte ein Polizeisprecher am Samstag in Gießen mit. Die Ermittlungen sollten demnach Anfang der Woche weitergehen. Bei dem Ausflug hatten nach Polizeiangaben rund ein Dutzend Schüler und eine Lehrerin so große Probleme bekommen, dass sie vom Notarzt behandelt werden mussten. Der Auslöser für die gesundheitlichen Schwierigkeiten war noch unklar.

Der Bus war am Freitagmorgen mit 56 Schülern im Alter von etwa zwölf Jahren und vier Betreuern an Bord im nordhessischen Bad Karlshafen in Richtung Süden gestartet. Bei Bad Hersfeld mussten zwei Schüler ins Krankenhaus gebracht werden. Die Fahrt wurde fortgesetzt und es kam auf einem Autobahnrastplatz in der Nähe von Grünberg zu dem Notarzteinsatz, bei dem zehn Kinder behandelt wurden. Eine Lehrerin kam ins Krankenhaus. Der Busfahrer fuhr der Polizei zufolge aus unbekannten Gründen ohne seine Fahrgäste weiter. Die Staatsanwaltschaft stellte später den Reisebus sicher.

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