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Hessen Probleme in Schutzgebieten in Nordhessen: Müll und Hunde

Neben Mülltonnen stapelt sich der Müll. Foto: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild

(Foto: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild)

Kassel (dpa/lhe) - Nicht nur im Rhein-Gebiet, auch in Nordhessen hat die Corona-Pandemie zu Belastungen für Naturschutzgebiete durch zahlreiche Besucher mit falschem Verhalten geführt. In Kassel gelte dies besonders für das innerstädtische Naturschutzgebiet "Dönche". Hier habe während der Corona-Zeit die Anzahl der Besucher deutlich zugenommen, sagte eine Sprecherin des Regierungspräsidiums Kassel. "Der dort tätige Schäfer berichtet über eine Zunahme von Müll und beschwert sich insbesondere über freilaufende Hunde, die seine Arbeit erschweren." Denn leider fühlten sich auch viele - nicht angeleinte - Hunde von Besuchern "zum Hütehund berufen, wodurch viel Unruhe und Stress in der Herde entsteht, was die Arbeit des Schäfers sehr mühsam macht."

Ebenfalls neu sei die massive Zunahme der E-Mountainbiker im gesamten Landkreis Kassel, die in unbekanntem Ausmaß in allen Schutzgebieten und vor allem auch abseits der Wege fahren, hieß es.

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