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Hessen Prozess um Autoattacke von Volkmarsen wird fortgesetzt

Die Unfallstelle in Volksmarsen mit dem Auto, das in einen Karnevalsumzug gerast ist. Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild

(Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild)

Kassel (dpa/lhe) - Im Prozess um die Autoattacke auf den Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen vor dem Landgericht Kassel werden an heute weitere Zeugen sowie erneut ein Kfz-Sachverständiger vernommen. Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, am 24. Februar 2020 mit einem Auto in Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) in eine Zuschauermenge gefahren zu sein.

Der Mann soll den Wagen absichtlich in das Gedränge gesteuert haben. 90 Menschen - darunter Kinder - erlitten teils schwere Verletzungen. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wirft dem 30-Jährigen 91-fachen versuchten Mord sowie gefährliche Körperverletzung in 90 Fällen und gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vor. Das Motiv für die Tat ist bislang völlig unklar. Gegenüber Ermittlern äußerte sich der Angeklagte seit seiner Festnahme nicht.

© dpa-infocom, dpa:211013-99-585371/2

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