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Hessen Prozess um Drogenanbau im Kleingarten verschoben

Eine Statue der Justitia. Foto: Arne Dedert/Archivbild

(Foto: Arne Dedert/dpa)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Weil er in seinem Schrebergarten an der Nidda in Frankfurt in größerem Umfang Cannabis angebaut haben soll, hat es ein 65-Jähriger mit der Justiz zu tun bekommen. Der Prozess gegen ihn musste am Dienstag vom Amtsgericht Frankfurt allerdings kurzfristig verschoben werden, weil sich der Angeklagte krank gemeldet hatte und nun ein Attest einreichen will.

Die Polizei hatte im März vergangenen Jahres in der Kleingartenanlage im Niddatalmehrere mehrere hundert Pflanzen sichergestellt, die knapp 1300 Gramm Cannabis erbrachten. Das Rauschgift sollte dem Kleingärtner eigenen Angaben zufolge zum Eigenverbrauch dienen. Einen neuen Verhandlungstermin konnte das Gericht vorerst nicht nennen.

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