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Hessen Prozess um Heroinhandel: Angeklagte wollen aussagen

Am Platz des Zeugentisches steht in einem Verhandlungssaal im Landgericht ein Mikrofon. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Archiv

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Schwunghafter Handel mit Heroin wird zwei 50 und 56 Jahre alten Männern vor dem Landgericht Frankfurt vorgeworfen. Der Anklage zufolge sollen sie Anfang 2020 zunächst jeweils ein Kilo Rauschgift für je 17 000 Euro weitergegeben haben. Einige Wochen später sollten sogar 20 Kilogramm für insgesamt 320 000 Euro den Besitzer wechseln.

Alle drei Geschäfte wurden allerdings von einer Verbindungsperson der Polizei eingefädelt. Bei der geplanten Abwicklung wurden die Männer in ihrer Wohnung im Frankfurter Ostend festgenommen, sie sitzen seither in Untersuchungshaft. Im Gegensatz zu den ersten beiden Heroingeschäften konnte beim dritten kein Rauschgift bei ihnen sichergestellt werden (Az 5140 Js 201295/20).

Am ersten Verhandlungstag am Dienstag wurde die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft verlesen. Die Angeklagten kündigten Einlassungen für die kommenden Verhandlungstage an. Die Strafkammer hat vorerst drei weitere Verhandlungstermine bis Mitte November festgelegt.

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