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Hessen Sachverständige sagen im Lübcke-Prozess aus

Stephan Ernst steht im Gerichtssaal im Oberlandesgericht. Foto: Ronald Wittek/epa/Pool/dpa/Archivbild

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Nach einer zweiwöchigen Herbstpause wird heute vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt der Prozess um den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke fortgesetzt. Geplant ist die Aussage zweier Sachverständiger zu medizinischen beziehungsweise technischen Fragen.

In dem Verfahren vor dem OLG-Staatsschutzsenat muss sich der 47 Jahre alte Deutsche Stephan Ernst wegen Mordes verantworten. Die Anklage wirft ihm vor, im vergangenen Jahr den CDU-Politiker Lübcke aus rechtsextremistischen Motiven auf der Terrasse von dessen Wohnhaus erschossen zu haben.

In dem Verfahren muss sich zudem der wegen Beihilfe angeklagte Markus H. verantworten, der Ernst politisch beeinflusst haben soll. Der Senat hatte in der letzten Sitzung vor der Herbstpause den Haftbefehl gegen H. aufgehoben. H. muss aber weiterhin als Angeklagter vor Gericht erscheinen.

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