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Hessen Skyliners: Basketball-Trainer Gleim betont Meinungsfreiheit

Ein Basketball fällt durch das Netz vom Basketballkorb. Foto: Lukas Schulze/dpa/Symbolbild

(Foto: Lukas Schulze/dpa/Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Skyliners-Cheftrainer Sebastian Gleim hätte kein Problem damit, wenn Spieler des Frankfurter Basketball-Bundesligisten während des bevorstehenden Meisterturniers in München zur aktuellen Debatte über Rassismus und Polizeigewalt in den USA Stellung beziehen würden. "Bei uns herrscht grundsätzlich Meinungsfreiheit", betonte der 35-Jährige während einer Online-Pressekonferenz am Donnerstag. Weder gegen mündliche Statements noch gegen Gesten oder das symbolische Niederknien als Zeichen des stillen Protestes hätte er etwas einzuwenden.

Schon in der Jugendarbeit der Skyliners werde darauf Wert gelegt, dass "die Spieler zu mündigen Athleten erzogen werden". Bei den Profis sei das Thema während eines Teamdinners am Mittwoch besprochen worden. Ob seine Mannschaft oder Teile davon etwas Aussagekräftiges planen, konnte Gleim nicht sagen. "Viele Spiele anderer Vereine haben bereits Statements gesetzt, die ich positiv finde", so der Coach.

Die Debatte war aufgeflammt, nachdem BBL-Geschäftsführer Stefan Holz zunächst erklärt hatte, dass "politische Äußerungen im Ligabetrieb verbal oder non-verbal nicht gestattet" seien. Mittlerweile hat sich Holz für diese Äußerung öffentlich entschuldigt.

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