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Hessen Stadt Kassel ruft zu Kundgebung wegen Fall Lübcke auf

Das Konterfei von Walter Lübcke zwischen Bundeswehrsoldaten. Foto: Swen Pförtner/Archivbild

(Foto: Swen Pförtner/dpa-POOL/dpa)

Kassel (dpa/lhe) - Über zehntausend Menschen werden heute zu einer Kundgebung vor der Behörde des ermordeten Regierungspräsidenten Walter Lübcke in Kassel erwartet. Man wolle gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Institutionen und Organisationen ein deutliches Zeichen gegen die Spaltung der Gesellschaft und für eine tolerante, demokratische und friedliche Region setzen, erklärte die Stadt Kassel. Sie lädt unter dem Motto "Zusammen sind wir stark!" ein. Unterzeichnet habend den Aufruf neben Behörden, Verbänden und Gewerkschaften auch zahlreiche große Unternehmen.

Lübcke war am 2. Juni an den Folgen einer Schussverletzung gestorben. Unter Verdacht steht der 45-jährige Stephan E. aus Kassel. Der Generalbundesanwalt geht von einem rechtsextremen Hintergrund der Tat aus.

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