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Hessen Steigende Immobilienpreise: Rekordumsatz bei Wohnungen

Eine Häuserzeile im Frankfurter Nordend. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Beim Verkauf von Wohnungen und Wohnhäusern in Frankfurt ist im vergangenen Jahr ein Rekordumsatz erzielt worden. Insgesamt seien 3,9 Milliarden Euro erlöst worden, das beziehe sich sowohl auf den Erwerb von Neubauten als auch auf Wiederverkäufe, sagte ein Sprecher des Planungsdezernat am Donnerstag. Nicht mit eingeschlossen seien Büro- und Gewerbeimmobilien sowie leerstehende Grundstücke. Ermittelt wurden die Zahlen vom Gutachterausschuss für Immobilienwerte.

"Die Preise von Eigentumswohnungen steigen, wie auch in den letzten Jahren, in Frankfurt in allen Lagen und bei fast jeder Baualtersstufe überproportional", teilte das Dezernat in einer Pressemitteilung mit. "Der durchschnittliche Kaufpreis für eine Eigentumswohnung lag mit 5300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche um 16 Prozent höher als im Jahr 2017." Ein Trend sei die steigende Nachfrage nach kleineren Wohnungen.

Eine neue Wohnung werde im Schnitt für etwa 7000 Euro pro Quadratmeter verkauft, das sind 13 Prozent mehr als 2018. Teuer sind demnach auch Altbauwohnungen, die bis 1918 gebaut wurden (6900 Euro pro Quadratmeter).

Im Europaviertel mit seinen edlen Hochhaus-Projekten kosteten neue Wohnungen im Schnitt 9400 Euro pro Quadratmeter. Selbst in dezentralen Lagen lag der Preis für neue Wohnungen bei über 6000 Euro pro Quadratmeter.

Frankfurter Wohn- und Planungsdezernat

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