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Hessen Verbesserungen für in Hessen lebende Afghanen gefordert

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Wiesbaden/Frankfurt (dpa/lhe) - Das Aufenthaltsrecht von in Hessen lebenden Afghanen verbessern und deren Angehörige aufnehmen: Das fordern die Liga der freien Wohlfahrtspflege Hessen und der Hessische Flüchtlingsrat von Innenminister Peter Beuth (CDU). Anlass für die Forderung nach einem Landesaufnahmeprogramm ist die ab Mittwoch in Stuttgart tagende Innenministerkonferenz (IMK), wie beide Organisationen am Montag mitteilten.

Zu ihren weiteren Forderungen gehört, dass sich Innenminister Beuth für Aufnahmezusagen akut gefährdeter Personen in Afghanistan und Evakuierungsverhandlungen mit den Taliban durch die künftige Bundesregierung einsetzen soll. Beides hatte diese bereits im Koalitionsvertrag angekündigt. Zudem fordern die Organisationen, dass geduldete und damit formal ausreisepflichtige Afghanen einen sicheren Aufenthaltsstatus erhalten. Neben der Sorge um ihre Angehörigen belaste das Fehlen diesen Status' die Betroffenen zusätzlich und behindere ihre Integration in die Gesellschaft, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:211129-99-183755/2

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