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Hessen Vier Verletzte bei Feuer in Frankfurter Suchthilfe

Männer der Feuerwehr sitzen in einem Löschfahrzeug. Foto: Carsten Rehder/Archiv

(Foto: Carsten Rehder/dpa)

Ein Brand wütet in Frankfurt in einem sechsstöckigen Wohngebäude. Insgesamt müssen nachts fast 70 Bewohner das Haus verlassen. Es gibt mehrere Verletzte.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Bei einem Feuer in einer Frankfurter Suchthilfeeinrichtung hat am Donnerstagmorgen ein 14-Jähriger Bewohner lebensbedrohliche Brandverletzungen erlitten. Er sei in eine Spezialklinik gebracht worden, teilte die Feuerwehr mit. Drei weitere Personen seien mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gekommen. Die Polizei hatte zuvor von weiteren Verletzten, darunter zwei Schwerverletzten berichtet.

Das Feuer war im Stadtteil Niederrad in einer Wohnung im zweiten Stock ausgebrochen. Laut den Ermittlern waren die Bewohner des sechsstöckigen Hauses durch ein vermeintliches Knallgeräusch und Schreie eines Bewohners geweckt worden. Kurz darauf löste auch die Brandmeldeanlage aus.

Das gesamte Wohngebäude wurde geräumt - insgesamt mussten laut Feuerwehr 68 Menschen in Sicherheit gebracht werden. In einem Fall ging das nur über eine Drehleiter. Die Menschen kamen bis zum Abschluss der Löscharbeiten in einem Bus der Feuerwehr unter. Es waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort.

Die Flammen verursachten hohen Sachschaden: Die Polizei schätzte ihn auf etwa 150 000 Euro. "Momentan ist ein großer Teil des Brandgebäudes nicht bewohnbar", sagte ein Polizeisprecher. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. Brandursachenermittler seien vor Ort und begutachteten die Brandstelle, die in der Nacht wegen der Hitze des Feuers zunächst nicht betretbar gewesen sei.

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