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Hessen Warmer und sonniger Winter in Hessen

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Offenbach (dpa/lhe) - Bundesweit war der Winter 2020/21 nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der zehnte zu warme Winter in Folge. In Hessen lag die Durchschnittstemperatur von 1,9 Grad nach der vorläufigen DWD-Bilanz vom Freitag geringfügig über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 1,8 Grad und um 0,3 Grad über dem Mittelwert der Vergleichsperiode für Hessen.

Mit 210 Litern Niederschlag pro Quadratmeter hatte Hessen überdurchschnittlich viel Regen und Schnee - der Vergleichswert liegt den Angaben zufolge bei 193 Litern Niederschlag pro Quadratmeter. Besonders auffällig war dabei eine sogenannte Luftmassengrenze, die am 7. Februar in der Nordhälfte gebietsweise für stundenlangen gefrierenden Regen sorgte, der eine mehrere Millimeter dicke Eisschicht hinterließ.

Im äußersten Norden fiel durchweg Schnee und so meldete Wesertal-Lippoldsberg am 8. Februar 40 Zentimeter Schnee, der verbreitet zu enormen Einschränkungen führte. Die Sonne schien in den Monaten Dezember, Januar und Februar gut 150 Stunden und lag damit über dem Sollwert vor 136 Stunden. Der Taunus allerdings gehörte zu den eher sonnenscheinarmen Regionen diese Winters, in denen die Sonne teils weniger als 125 Stunden schien.

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