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Hessen Weiter Streit über neuen Frankfurter Stadtteil im Nordwesten

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Stadt Frankfurt hält an ihren Plänen für einen neuen Stadtteil im Nordwesten trotz aller Kritik fest, konzentriert sich aber zunächst auf einen Teil davon. Beiderseits der Autobahn 5 sollen bisherigen Angaben zufolge bis zu 12 000 Wohnungen entstehen. Die Stadt braucht für das Vorhaben aber die Zustimmung der Regionalversammlung Südhessen. Dort haben sich CDU, SPD und Grüne nun auf einen Kriterienkatalog geeinigt, der hohe Hürden für den westlichen Teil des Planungsgebiets bedeutet.

Zunächst sollen nun die Planungen für den östlichen Teil vorangetrieben werden, erklärte der zuständige Stadtrat Mike Josef (SPD) am Montag. Zugleich wolle er weiter für den neuen Stadtteil werben. Er freue sich, dass kein grundsätzlicher Beschluss dagegen gefallen sei. Die vorbereitenden Untersuchungen liefen für die Gebiete beiderseits der Autobahn weiter. Im September hatten sich aus Protest rund 3000 Menschen zu einer kilometerlangen Menschenkette zusammengeschlossen.

In dem Kriterienkatalog geht es unter anderem um die Frage des Ausgleichs von Grünflächen sowie Gebieten, die der Kalt- und Frischluftentstehung dienen. Er soll in Zukunft für alle größeren Vorhaben in der Region gelten. Über einzelne Flächen soll dem Parteienkompromiss zufolge vorab nicht abgestimmt werden.

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