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Hessen Weniger Menschen auf Mindestsicherung angewiesen

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Auch in Hessen sind immer weniger Menschen auf soziale Mindestsicherung angewiesen. Bundesweit haben Ende 2019 - gemessen am Anteil der Gesamtbevölkerung - so wenig Menschen soziale Mindestsicherung bekommen wie nie zuvor seit Beginn der Berechnungen 2006. Die sogenannte Mindestsicherungsquote lag nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Freitag bundesweit bei 8,3 Prozent. Hessen liegt mit 8,2 Prozent ziemlich im Durchschnitt.

In der Statistik berücksichtigt werden Hartz IV, Sozialhilfe oder Leistungen für Asylbewerber. Laut Bundesamt sank die Zahl der Empfänger in Hessen von 2018 auf 2019 um 4,9 Prozent auf 516 248 Menschen. Auch hier liegt Hessen ziemlich im Bundesdurchschnitt: Bundesweit ging die Zahl der Empfänger um 4,7 Prozent zurück.

Die Mindestsicherungsquote war Ende vergangenen Jahres in Bremen mit 17,3 Prozent am höchsten, am niedrigsten war sie in Baden-Württemberg mit 4,3 Prozent.

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