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Hessen Wiesbadener Awo-Vize sichert Unterstützung für Prüfungen zu

Das Logo der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo). Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Nach Medienberichten über ungewöhnlich hohe Gehälter einiger Mitarbeiter hat die Vize-Chefin des Kreisverbands Wiesbaden der Arbeiterwohlfahrt (Awo) eine "vollumfängliche Unterstützung" diverser Prüfungen zugesagt.

Beispielsweise würden dem Awo-Bundesverband für seine Analyse von Geldflüssen der Awo Wiesbaden sämtliche benötigten Unterlagen zur Verfügung gestellt, teilte Elke Wansner am Mittwoch mit.

Auch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, zwei Finanzämter und Fachanwälte seien in Prüfungen eingebunden. Der sogenannte Mitarbeiterpool zwischen der Awo Wiesbaden und der Awo Frankfurt werde aufgelöst. Eine externe Anwältin könne als "Compliance Officer" von Mitarbeitern auch anonym angesprochen und mit Hinweisen versorgt werden.

Der ebenfalls wegen Berichten über hohe Gehälter sowie angebliche Luxus-Dienstwagen in der Kritik stehende Awo Kreisverband Frankfurt hatte schon in der vergangenen Woche mitgeteilt, seine Beziehungen zur Awo Wiesbaden stünden auf dem Prüfstand. In einem ersten Schritt seien alle bestehenden Verträge zwischen Frankfurt und Wiesbaden beendet worden. Vor allem verwandtschaftliche Verflechtungen hatten für Kritik gesorgt. Der Vorsitzende der Wiesbadener Arbeiterwohlfahrt, Wolfgang Stasche, trat schließlich zurück.

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