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Mecklenburg-Vorpommern 128 Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

Eine Helferin steckt einen Rachenabstrich in ein Röhrchen. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Die Zahlen der Neuinfektionen mit den Sars-CoV-2-Virus sind in MV im Vergleich zu den vergangenen vier Wochen immer noch hoch. Langsam aber scheint sich eine Verbesserung der Lage abzuzeichnen.

Rostock (dpa/mv) - Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist am Mittwoch um 128 gewachsen. Am Mittwoch vergangener Woche waren es noch 173. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Mittwoch in Rostock berichtete, stieg damit die offizielle Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 5512. Von ihnen gelten rund 4025 als genesen. Aktuell liegen laut Lagus 111 Menschen in Krankenhäusern, 30 von ihnen auf Intensivstationen. Seit Beginn der Pandemie starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus 57 Menschen, zwei mehr als noch am Dienstag.

Die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche - sank leicht auf 44,2. Der rote Bereich und damit die Ausweisung des Landes als Risikogebiet beginnt bei 50,1. Mecklenburg-Vorpommern ist unter den Bundesländern weiterhin das Land mit der mit Abstand geringsten Inzidenz.

Wie am Vortag galten am Mittwoch die Landkreise Vorpommern-Greifswald, Nordwestmecklenburg und Mecklenburgische Seenplatte als Risikogebiete - mit Inzidenzwerten von 71,3, 66,7 beziehungsweise 55,0. Die geringste Inzidenz wird derzeit im Landkreis Vorpommern-Rügen mit 16,0 registriert.

Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg muss aktuell einen größeren Corona-Infektionsfall bei Mitarbeitern zweier Intensivstationen verkraften, darunter eine Station für Corona-Kranke. Bei turnusmäßigen Tests wurden elf infizierte Pflegerinnen und Pfleger entdeckt, davon acht Mitarbeiter der beiden Intensivstationen. Alle seien in Quarantäne, die Testung der Kontaktpersonen laufe. Die Betreuung der Patienten auf beiden Intensivstationen mit insgesamt 80 Intensiv-Pflegekräfte sei aber weiter gesichert, hieß es.

Nach dem Auftreten eines Covid-19-Falls in einer Güstrower Kita wurden am Mittwoch rund 60 Kinder in Quarantäne gestellt. Der Infektionsweg sei bekannt, hieß es vom Landkreis Rostock. Eltern und Geschwister könnten weiter am normalen Leben teilnehmen, solange sie selbst und die Kinder in Quarantäne symptomfrei sind.

Auch in Neubrandenburg musste eine Kita vollständig geschlossen werden, nachdem weitere zwei Erzieher und vier Kinder erkrankt sind. In Schulen in Friedland, Neubrandenburg und in Waren (Müritz) müssen Schüler in Quarantäne bleiben.

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