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Mecklenburg-Vorpommern 21.040 ukrainische Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern

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Schwerin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern leben derzeit 21.040 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Die meisten - 2851 - seien im Landkreis Rostock aufgenommen worden, sagte Innenminister Christian Pegel (SPD) am Donnerstag im Landtag. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte leben demnach 2780 Personen und in Nordwestmecklenburg 2762. In Rostock sind es derzeit 2317 und in Schwerin 1489.

Von den gut 21.000 Ukraine-Flüchtlingen, die laut Ausländerzentralregister in Mecklenburg-Vorpommern leben, sind dem Minister zufolge 16.109 in Wohnungen oder dauerhaften Unterkünften untergebracht, die von den Städten und Landkreisen zur Verfügung gestellt wurden. Weitere 1300 wohnen demnach vorerst in Notunterkünften des Landes und etwas mehr als 500 in Notunterkünften der Kommunen. Mehrere tausend Menschen lebten bei Privatleuten.

In den Kommunen sind nach Pegels Worten aktuell etwas mehr als 400 reguläre Unterbringungsmöglichkeiten frei. Das heiße aber nicht, dass nur noch so viele Menschen aufgenommen werden könnten, sagte er. Die Kommunen seien bestrebt, stets leicht mehr Plätze zur Verfügung zu haben, als Menschen da seien, um reagieren zu können. Es würden aber nicht Tausende Wohnungen ohne Nachfrage vorgehalten, die dann leer stünden und Kosten verursachten.

Quelle: dpa

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