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Mecklenburg-Vorpommern 250-Kilo-Bombe in Rechlin soll im November entschärft werden

Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet.

(Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild)

Rechlin (dpa/mv) - Die in Rechlin (Mecklenburgische Seenplatte) entdeckte Fünf-Zentner-Bombe soll Anfang November entschärft und entsorgt werden. Das haben die Ordnungsbehörden in Abstimmung mit Kommune, Polizei und den Munitionsbergern festgelegt, wie ein Sprecher des zuständigen Amtes Röbel-Land am Freitag sagte. Da der Blindgänger amerikanischer Bauart auf einem abgeschlossenen Grundstück liegt, gehe keine akute Gefahr aus. Die Erkundungsarbeiten auf dem Gelände würden in einem anderen Baufeld fortgesetzt. Der Fund war am Mittwoch gemeldet worden.

Ursache für den langen Zeitraum sei zum einen die technische Herausforderung, hieß es. Einer der zwei Zünder sei verbogen und müsse vermutlich aufwendig herausgeschnitten werden. Zudem dauere die Tourismussaison noch an und ein komplettes Ferienhausdorf liege im Sperrbereich.

Die 250-Kilo-Bombe stammt von einem Bombenangriff der Alliierten zum Kriegsende 1945, als die damalige Erprobungsstelle der deutschen Luftwaffe in Rechlin angegriffen worden war. Im März war bereits ein ähnlicher Blindgänger entdeckt und entschärft worden. Die Gemeinde lässt die Ex-Bundeswehr-Liegenschaft derzeit beräumen, damit Investoren sie nutzen können.

Quelle: dpa

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